Drei coole Jungs aus Nürnberg mit „Sommer“ im Gepäck:„Freischwinger“, das Pop-Punk-Trio aus Nürnberg, hat sich dem Kampf gegen den grauen Alltagstrott verschrieben – und ist damit bei „Rock für ein buntes Vogtland“ goldrichtig. Bassist Patrik, Drummer Boris und Gitarrist Frank wollen vor allem eines: Spaß.

Der 24-jährige Gitarrist Frank, der auch für den Gesang verantwortlich zeichnet, gibt im Interview einen kleinen Ausblick auf die Single „Sommer“., das neue Album und seine ersten, feuchten Erfahrungen mit dem Vogtland.

Wer ist Freischwinger? Stell doch mal bitte deine Band kurz vor. 

Frank: Freischwinger, das sind drei coole Jungs aus Nürnberg, bei denen der Spaß beim Musikmachen ganz klar an erster Stelle steht. Wir sind authentisch und nehmen uns selbst auch gerne mal nicht allzu ernst. Musikalisch gibt’s bei uns Rock-Pop mit punkigen Elementen und überwiegend deutschen Texten. Diese behandeln alles mögliche, von Herzschmerz, über ernstere Sachen, bis zum Sommersong und Sachen, die ordentlich nach vorne gehen. 

Auf eurer Website steht, dass ihr gerade an eurem zweiten Album arbeitet. Wie ist hier der Stand? 

F: Das stimmt. Nach unserem 2008er Debüt „Abriss“ liegt unser neues Album in den letzten Zügen, das heißt, wir sind gerade am Abmischen. Außerdem laufen die Vorbereitungen für die Single „Sommer“, die am 21. Mai erscheint. Das Album „Verkehrte Welt“ erscheint dann am 18. Juni. 

Das heißt, bei eurem Auftritt an der Göltzschtalbrücke am 12. Juni habt ihr die neue Scheibe noch nicht im Gepäck? 

F: Nun, in gepresster Form haben wir auf jeden Fall die Single und unser Debüt-Album mit. Aber die Leute bekommen auch unsere neuen Songs zu hören. Wir werden fast alle Lieder von der neuen CD live spielen, dazu natürlich alle unserer Klassiker. So wie bei unserem letzten Auftritt in Kucha am 30. April. 

Apropos Auftritt: Aufgetreten seid ihr im vergangenen Jahr ja auch schon im Vogtland… 

F: Genau, wir haben zum Thüringentag in Greiz gespielt. Allerdings hat es da durchweg geregnet. Da das unser dritter Auftritt in Folge war, der sprichwörtlich ins Wasser fiel, hatten wir da etwas die Schnauze voll. Leider hatten wir so auch keine Chance, die Gegend näher zu erkunden. 

Die habt ihr ja dann im Juni noch mal. 

F: Auf jeden Fall. Die Göltzschtalbrücke, dieses riesige Ding, hab ich bisher nur auf Bildern gesehen und freu mich da schon wahnsinnig drauf. 

Warum passt eure Band zu dem Festival "Rock für ein buntes Vogtland"? 

F: Weil wir einfach total bunt und fröhlich sind und mit dem Publikum eine ausgelassene Party feiern wollen. Das, was die Rechten wollen, ist anderen einen Stiefel aufdrücken. Aber da machen wir nicht mit. Wir stehen ein für unsere Freiheit und damit auch für die Freiheit aller anderen. 

Klingt, als seid ihr auch eine politische Band… 

F: Nein, eigentlich sehen wir uns nicht direkt als politische Band. Wir vertreten zwar eine gemeinsame Botschaft, sind alle drei ganz klar gegen rechts und haben auch kein Problem damit, das zu sagen. Aber auf die Bühne gehen wir primär, um Spaß mit der Menge zu haben. Wir wollen, dass die Leute den ganzen Alltagsmist vergessen und einfach mit uns rocken. 

Das können die Besucher dann also auch von eurem Auftritt bei „Rock für ein buntes Vogtland“ erwarten?

F: Ganz genau, das ist das, wofür wir stehen. Ansonsten können die Leute genau das von uns erwarten, was wir auch von ihnen erwarten: Ne dicke Party, eine Stunde Spaß und Vollgas mit uns auf der Bühne und einen tollen Tag mit all den anderen Bands. 

Letzte Frage: Wenn ihr auf Festivals spielt, schaut ihr euch die anderen Bands dann vom Publikum aus an oder bleibt ihr Backstage? 

F: Das kommt immer etwas darauf an, wie weit die Anfahrt ist und ob wir schon mehrere Tage auf Achse sind. Prinzipiell aber schauen wir uns immer alle Bands an und sind oft auch mal mit einem Bier im Publikum anzutreffen.

 

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